Leise flehen meine Lieder

Freitag, 5. Juni 2026, 18 Uhr

ChorNet(to) - Konzert zum Zuhören und Mitsingen

Das ChorNet präsentiert im Rahmen der Kulturwoche sein neues Programm - Musik über Musik: Bekannte Frühlingslieder („Der Mai ist gekommen“, „Wie lieblich ist der Maien“, … ), Lieder von Mozart, („Komm, lieber Mai“), Mendelssohn, („Frühlingslied“, „Minnelied“, „Auf Flügeln des Gesanges“), Schubert („Ständchen“, „An Silvia“, „Der Sänger am Felsen“, „Auf dem Wasser zu singen“, …), Schumann, („Lied der Suleika“, „Ich will meine Seele tauchen“), Brahms („Wie Melodien zieht es“, …). Wie immer gibt es bekannte Lieder und vieles zum Kennenlernen - zum Zuhören und Mitsingen. Für und mit Ihnen musizieren Mitglieder des Chores ChorNet und seine Leiterin Karen Haardt am Klavier. Der Eintritt ist frei.

Pastor Mirko Klein begleitet dieses Konzert mit Texten.

Im Anschluss an das Konzert möchten wir gern mit Ihnen anstoßen - mit Wein und Wasser.

 

 

Sehnsucht & Leidenschaft - von Bach bis Fauré

Konzert im Rahmen der Kulturwoche

Sonntag, 31. Mai 2026, 18 Uhr

Martin von Hopffgarten, Violoncello und Karen Haardt an Klavier und Orgel spielen im Rahmen der Kulturwoche sehnsuchtsvoll und leidenschaftlich Werke von J. S. Bach (Sonate für Viola da Gamba und Cembalo BWV 1028), Robert Schumann (Adagio und Allegro As-Dur, op. 70, Märchenbilder u.a.), Johannes Brahms (Sonate FAE), Gabriel Fauré (Elegie op. 24) und anderen. Pastorin Ulrike Lenz begleitet dieses Konzert mit Texten. Der Eintritt ist frei.

Nach dem Konzert sind Sie herzlich eingeladen zum gemeinsamen Ausklang bei einem Glas Wein oder Wasser.

 

 

"Orgeljahr" 2026

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei.

Im Anschluss an die Konzerte sind Sie herzlich eingeladen zum gemeinsamen Ausklang bei einem Glas Wein oder Wasser!

Das 6. Konzert des Orgeljahrs: "Festliche Orgelmusik" mit Wolfgang Zerer, das auch Abschlusskonzert der Wentorfer Kulturwoche ist, findet -  anders als im Flyer angegeben -  um 19 Uhr statt!

 

Samstag,10. Januar, 18 Uhr

Jan Ernst, Schwerin

Morgenstern

Werke von Buxtehude, Bach, Krebs Dubois, Rondthaler u.a.

In der Woche des Epiphaniasfestes steht das biblische Bild des Morgensterns im Zentrum. Der Morgenstern verweist auf den erschienenen Christus. Das Kirchenlied „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ erklingt in verschiedenen Bearbeitungen, unter anderem von Dietrich Buxtehude und Andreas Rondthaler. Auch der Marsch der drei Weisen unter dem Licht des Sterns von Bethlehem wird zu hören sein. Werke von Bach, Krebs und anderen ergänzen das lichtvolle Programm.

Jan Ernst (*1961) war von 1993-2025 Kantor am Schweriner Dom. Seit über drei Jahrzehnten lehrt er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg als Professor für Orgel und Orgelimprovisation. Für sein Orgelspiel lernte er viel von den historischen Orgeln seiner ostfriesischen Heimat und von den Lehrern, die seine Studien betreuten: Harald Vogel, Rose Kirn und Hans von Nieuwkoop. 2022 erschien sein „Schweriner Orgelbuch“ mit Musikstücken für den Orgelunterricht.

 

Freitag, 6. Februar, 18 Uhr

Sirka Schwartz-Uppendieck, Fürth, Orgel

Michael Herrschel, Nürnberg, Gesang & Texte

Jazz & Gospel

Werke von Bonighton, Kunkel, Riegler, Gershwin u.a.

Sirka Schwartz-Uppendieck verwandelt unsere neue Lorenz-Orgel in ein perfektes Jazzinstrument. In ihrem Recital präsentiert sie starke Stücke mit Blue Notes: meditative und impulsive Titel aus „Swing!“ von Rosalie Bonighton und „Play Bach – Play Jazz“ von Lilo Kunkel, groovige Jazzorgelchoräle von Thomas Riegler und das rhythmisch beschwingte „Prelude No. 1“ von George Gershwin. Zusammen mit dem Sänger Michael Herrschel zündet Sirka Schwartz-Uppendieck ein Feuerwerk beliebter Gershwin-Songs und entführt in die Welt klassischer Gospels und Hymns: Mit Balladen von Margaret Bonds („Joshua fit the Battle of Jericho“) bis Harry Burleigh („Go Down Moses“) und Mark Hayes („I Feel the Spirit Moving“). 

Sirka Schwartz-Uppendieck ist gebürtige Hamburgerin. Als Organistin, Pianistin und Kirchenmusikdirektorin ist sie in der Metropolregion Nürnberg-Fürth aktiv, in der sie sich mit innovativen Konzertformaten einen Namen gemacht hat. Gemeinsam mit Michael Herrschel konzertiert sie in literarisch-musikalischen Programmen und leitet das Festival "Komponistinnensommer"

 

Samstag, 7. März, 18 Uhr

Jan Weinhold, Timmendorfer Strand, Orgel

Goldbergvariationen

Thema mit verschiedenen Variationen von Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian Bach veröffentlichte 1741 den Druck einer Clavier Übung bestehend aus einer ARIA mit verschiedenen Veränderungen fürs Clavicimbal mit 2 Manualen, heute bekannt als „Goldberg-Variationen“ – ein einsamer Höhepunkt barocker Variationskunst. Bei aller kompositorischer Komplexität und virtuosem Anspruch an den Spieler, schmeicheln diese Variationen in ihrer abwechslungsreichen Vielfalt dem Ohr des Hörers. Im Vorwort zu seinen Inventionen beschreibt Bach, dass „am Allermeisten eine cantable Arth im Spielen zu erlangen“ für Ihn ein Hauptziel sei. Im barocken Sinn schließt es das rhetorische Element, Affektvielfalt und das Hörbarmachen von Figuren sowie Gesten in der Musik selbstverständlich ein. Das in den großartigen Goldberg-Variationen dem Publikum spielerisch hörbar zu machen ist das Ziel von Jan Weinhold an der neuen Lorenz-Orgel, um letztlich dem nahe zu kommen, was Carl Philipp Emanuel Bach 1753 in seinem „Versuch die wahre Art das Clavier zu spielen“ so formuliert hat: „Aus der Seele muß man spielen, und nicht wie ein abgerichteter Vogel.“

Jan Weinhold ist als Kirchenmusiker in Timmendorfer Strand tätig. Er hat Cembalo, Orgel und Aufführungspraxis an der Musikhochschule Lübeck und in Meisterkursen in Deutschland und den USA unterrichtet, bei CD- und Rundfunkproduktionen mitgewirkt und zahlreiche Konzerte in Europa und den USA gegeben.

 

Sonntag, 19. April, 18 Uhr

Christian Skobowsky, Ratzeburg, Orgel

„Erhebendes“-  Ein Orgelkonzert in aufsteigenden Tonarten

Werke von Froberger, Marcello, Bach, Mozart, Hindemith und Messiaen

Christian Skobowsky hat ein Programm ausgewählt, das die Vielseitigkeit der neuen Orgel in aller Breite wiedergibt. Zu hören ist eine Werkfolge in aufsteigenden Tonfolgen, d.h. jede Komposition beginnt einen Halb- oder Ganzton höher als die jeweils zuvor gespielte. Dabei erklingt Musik des Barock, u.a. von Johann Jakob Froberger, Alessandro Marcello und Johann Sebastian Bach, das Andante für eine Flötenuhr von Wolfgang Amadeus Mozart, sowie als Kontrast Klänge von Paul Hindemith und Olivier Messiaen.

Nach seinen früheren Wirkstätten in Schwerin und am Freiberger Dom - ihm oblag 2007 die Leitung des 82. Bachfestes der Neuen Bachgesellschaft, Aufnahmen an der Silbermann-Orgel dokumentieren seine Auseinandersetzung mit der Musik von Froberger, Biber, J.S. Bach und norddeutschen Komponisten - bietet ihm seit 2007 der Ratzeburger Dom die Möglichkeit, sich neben Tätigkeiten im Bereich der Alten Musik neuen Aufgaben zuzuwenden: Er unterrichtet im Predigerseminar, betreut drei Orgeln sowie die Veranstaltung der Ratzeburger Dommusiken, in deren Rahmen er mit dem Domchor zahlreiche Oratorien und Messen aufführte. 2023 spielte er englische Orgelmusik in zwei Konzerten des Schleswig-Holstein Festivalchores, 2024 bestritt er eine Pilgerreise zu den Instrumenten der Orgelbauerfamilie Friese in Mecklenburg mit den Mendelssohn-Sonaten und Hauptwerken César Francks, 2025 arbeitete er als Begleiter des LandesJugendChores Schleswig-Holstein mit Heide Müller zusammen.

 

Samstag, 9. Mai, 18 Uhr

Michael Georgi, Börnsen, Orgel

„Orgel mal anders“

Filmmusik, Pop & Neues Geistliches Lied, Improvisation

Im 5. Konzert unseres Orgeljahres dürfen wir ein weiteres Mal die Vielseitigkeit unserer Orgel erleben: Sie ist wie geschaffen dafür, die emotionale Tiefe und mitreißende Energie bekannter Filmmusik abzubilden. Mit John Williams’ Musik aus Star Wars ist ein traditioneller Orchesterscore dabei, während Hans Zimmers "Piraten der Karibik" eine sehr populäre moderne Facette der Filmmusik widerspiegelt. Dazu gesellt sich die Interpretation einer Rockhymne von Queen, die auf der Orgel noch einmal eine völlig andere Dimension bekommt. Ergänzt wird das Programm durch freie Improvisation in einer Fusion von melodiösem Minimalismus, Barock sowie leichten Jazzelementen sowie auch ein paar Liedern zum Mitsingen. Wer Orgel mal etwas anders erleben will, ist hier richtig. 

Michael Georgi hat in Leipzig Klavierbegleitung, Chorleitung und Improvisation studiert und ist seit mehr als 20 Jahren Chorleiter sowie Kirchenmusiker in der Kirchengemeinde Hohenhorn, mit der unsere Gemeinde zu Beginn des nächsten Jahres fusionieren wird. Er freut sich, unsere neue Orgel kennenzulernen, wir freuen uns auf ihn!

 

Sonntag, 7. Juni, 19 Uhr  (veränderte Anfangszeit!)

Prof. Wolfgang Zerer, Hamburg, Orgel

Abschlusskonzert der Kulturwoche Wentorf

Festliche Orgelmusik

Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Georg Muffat, Felix Mendelssohn-Bartholdy gestaltet ein herausragender Organist das feierliche Abschlusskonzert unserer Kulturwoche: Der Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe Wolfgang Zerer erhielt nach Lehraufträgen in Stuttgart und Wien 1989 eine Professur für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 1995 ist er als Gastdozent am Prins Claus Conservatorium Groningen/ Niederlande tätig, von 2006-2022 war er als Dozent für Orgel an der Schola Cantorum in Basel / Schweiz tätig. Konzerte, Kurse, Jurytätigkeit und Aufnahmen führten ihn in die meisten Länder Europas, nach Israel, Nord- und Südamerika, Südafrika, Japan, China und Südkorea - und am 7. Juni nach Wentorf!

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Sonntag, 12. Juli, 18 Uhr

Jan Ernst, Schwerin, Orgel

"Familiensachen"

Musikalische Familien stehen im Mittelpunkt dieses Orgelkonzerts. Als größte Musikerdynastie der deutschen Geschichte sind die Bachs in drei Generationen vertreten: Mit der Pièce d’orgue von Johann Sebastian Bach, der dramatischen Fantasie c-Moll seines Sohnes Carl Philipp Emanuel sowie farbigen Variationen des älteren Johann Christoph Bach. Die Geschwister Fanny und Felix Mendelssohn sowie die Eheleute Clara und Robert Schumann stehen  mit Präludien und Fugen auf dem Programm. Und neben einer Kirchensonate von Wolfgang Amadeus Mozart werden auch kleine Stücke seines Vaters zu hören sein.

Jan Ernst (*1961) war von 1993-2025 Kantor am Schweriner Dom. Seit über drei Jahrzehnten lehrt er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg als Professor für Orgel und Orgelimprovisation. Für sein Orgelspiel lernte er viel von den historischen Orgeln seiner ostfriesischen Heimat und von den Lehrern, die seine Studien betreuten: Harald Vogel, Rose Kirn und Hans von Nieuwkoop. 2022 erschien sein „Schweriner Orgelbuch“ mit Musikstücken für den Orgelunterricht.

 

 

 

 

Orchesterkonzert der Kammerphilharmonie Hamburg

"Wien - alla Turca!"

Sonntag, 16. August 2026, 19 Uhr

Dieser Konzertabend rückt Wiener Klassik und Romantik in den Mittelpunkt und beleuchtet ihre Beziehung zur türkischen Musik der damaligen und heutigen Zeit.

Den Schwerpunkt des Programms bildet Anton Bruckners Streichquintett in F-Dur. Das Werk spiegelt Bruckners ausgefeilte Harmonik und formale Tiefe wider. Dieses Quintett ist wie seine großen Sinfonien von Naturmystik und tiefer katholischer Religiosität durchdrungen. Es wirkt laut Bruckner-Biograph Mathias Hansen "wie ein getreues Echo Bruckner'scher Sinfonien, gespielt von einem Mahler'schen Fernorchester." Im heutigen Konzert wird dieses Werk in einer Fassung für Kammerorchester dargeboten. Die Klammer der beiden Pole Wien und Türkei bildet Mozarts Violinkonzert Nr. 5, A-Dur, das sogenannte "Türkische Konzert", in dessen Rondo sich die damals in Europa beliebte Nachahmung osmanischer Militärklänge findet. Zu Beginn des Konzerts erklingt mit dem Diptychon "Titel" authentische türkische Musik der Geschwister Ayshe und Ümit Önder aus Istanbul. Sie reflektiert eine Choralmelodie von Manfred Schlenker. Solist des Abends ist Anton Barakhowsky, der zu den profiliertesten Violinisten seiner Generation gehört. Die Kammerphilharmonie Hamburg wird geleitet von ihrem Chefdirigenten Arndt Auhagen.

 

 

Anton Bruckner, Messe in e-moll - Sonntag, 2. November 2025, 18.00 Uhr

Martin-Luther-Kirche

Mit Anton Bruckners sogenannter „Bläsermesse“ in e-moll stellen sich die Kantorei und der Vokalkreis Reinbek dieses Jahr einer besonderen Herausforderung: Sie ist nicht nur die bekannteste seiner 10 Messen, sondern darüber hinaus auch das anspruchsvollste seiner großen Chorwerke! Das Auftragswerk zur Einweihung der Votivkapelle des Linzer Doms im Jahr 1869 hat nicht nur eine außergewöhnliche Besetzung: Es ist komponiert für 8-stimmigen Chor und 15 Blasinstrumente, die der geplanten Uraufführung im Freien akustisch gerecht werden sollten. Große Ausdruckskraft erwächst der Messe aus dem Kontrast der zum Teil archaisch wirkenden, streng polyphon im Palestrina-Stil geführten Chorsätze zu romantisch-flächiger Bläserbegleitung. Ihre Uraufführung wurde ein so großer Erfolg, dass Bruckner den Tag als „herrlichsten seiner Lebenstage“ bezeichnete. Wenngleich sich Wilhelm Furtwängler mit folgenden Zeilen wohl eher auf Bruckners Sinfonik bezog, so bestätigt diese Messe sie umso mehr: „Bruckner ist in der Geschichte der europäischen Kunst eins der ganz seltenen Genies, denen es vergönnt ist, dem Übernatürlichen Ausdruck zu verleihen, und das Göttliche in unserer Menschenwelt gegenwärtig zu machen.“

Kantorei Wentorf/Vokalkreis Reinbek

Bläserensemble

Leitung: Joachim Winkel

Eintritt: 25€/20€, erm. 18€/12€ 

 

 

Kirchenmusik-Wochenende der Region Sachsenwald

Freitag, 10. Oktober, 18.00 Uhr

Martin-Luther-Kirche

ChorNet - „Wie Melodien zieht es mir leise durch den Sinn“

Lieblingslieder der deutschen Romantik 

von Schubert, Schumann, Mendelssohn, Brahms und anderen

Leitung und Klavier: Karen Haardt

Eintritt frei, Gemeinsamer Ausklang bei einem Glas Wein oder Saft 

 

Samstag, 11. Oktober, 19.30 Uhr

Kirche Wohltorf

„Simply the Best“ - Pop-Orgel & Chor

Projektchor Kirchberg 25, Christian Schicht, Pop-Orgel

Leitung: Andrea Wiese

Karten zu ?

 

Sonntag, 12. Oktober, 16.00 Uhr

Kirche Börnsen

„Time after Time“ - Pop- und Gospelkonzert der KG Hohenhorn

Pop-Projektchor Hohenhorn & Band

Leitung: Michael Georgi

Eintritt frei

 

 

Orchesterkonzert der Kammerphilharmonie Hamburg - Sonntag, 17. August, 19.00 Uhr

Martin-Luther-Kirche

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Ümit Önder, Arvo Pärt und Benjamin Britten

Schon zum zweiten Mal haben wir in Wentorf das Vergnügen, ein großes Orchesterkonzert erleben zu dürfen: Das Einstiegskonzert der Kammerphilharmonie Hamburg in ihre diesjährige Tournee über die Elbphilharmonie zum Schönberger Musiksommer soll auch dieses Jahr in unserer Kirche stattfinden! Die Kammerphilharmonie Hamburg wurde vor über 30 Jahren von Studierenden der Musikhochschule als "Junge Kammerphilharmonie Hamburg" gegründet. Mittlerweile sind die Mitglieder hauptberuflich in den Kulturorchestern im gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland, bzw. als MusikpädagogInnen tätig. Dieses Jahr konnte Göktug Çelik als Solist gewonnen werden. Er wird ein Werk des türkischen Orchestermitglieds und Filmkomponisten Ümit Önder für Kamancha und Streichorchester spielen. Beide kommen für die Konzertphase des Orchesters extra aus der Türkei. Darüber hinaus stehen noch drei weitere sehr unterschiedliche Werke auf dem Programm: Die „Serenata Notturna“ von Mozart, der „Cantus in Memoriam Benjamin Britten“ von Arvo Pärt, sowie die „Variations on a Theme of Frank Bridge“ von Benjamin Britten.

Göktuk Celik, Kamancha

Kammerphilharmonie Hamburg 

Leitung: Johannes Braun (stellvertretender Chefdirigent der Oper Graz)

Der Eintritt ist frei.

 

 

Cantate 2025

Das ganze Jahr über gibt es Konzerte in den kleinen und großen Kirchen unseres Kirchenkreises. Eine Programmübersicht finden sie unter dem unten stehenden Link:

Es flüstern und sprechen die Blumen - Donnerstag, 26. Juni 2025, 18.30 Uhr

Konzert im Rahmen der Kulturwoche Wentorf

Martin-Luther-Kirche Wentorf

ChorNet - Lieder zum Zuhören und Mitsingen

Schon im alten Ägypten verwendete man Blumen in ganz ähnlicher Weise wie wir heute. Aristoteles gestand der Blume sogar eine spezifische Pflanzenseele zu. Für den deutschen Romantiker Clemens Brentano ist die Blume Sinnbild für Werden und Vergehen, Schönheit und tiefe Gefühle. Bis heute gelten Blumen im Volksglauben als beseelt, häufig werden ihnen bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Der Psychoanalytiker C.G.Jung beschrieb Lotos und Rose gar als pflanzliche Symbole des Selbst. Kein Wunder ist es also, dass Blumen seit Jahrtausenden in Kunst und Musik eine große Rolle spielen und in unzähligen Liedern aller Genres erwähnt werden.

Wir singen beliebte Volks- und Kirchenlieder wie "Geh aus, mein Herz", "Nun steht in Laub und Blüte", "Jetzt gang i ans Brünnele", Lieder aus Schuberts "Die schöne Müllerin", aus Schumanns "Dichterliebe" und "Myrthen", Lieder von Brahms ("Wie Melodien zieht es"), Mendelssohn ("Auf Flügeln des Gesanges") und vielen anderen.

Wir freuen uns darauf, Ihnen diese Lieder vorzustellen und zum Teil gemeinsam mit Ihnen zu musizieren. Seien Sie herzlich willkommen, auch wenn Sie "nur" zuhören möchten!

ChorNet

Leitung, Klavier und Moderation: Karen Haardt

Pastorin Ulrike Lenz begleitet das Konzert mit Texten.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten

Im Anschluss erwarten wir Sie zum gemeinsamen Ausklang bei einem Glas Wein.

 

Romantische Musik für Violoncello und Klavier - Sonntag, 22. Juni 2025, 18.00 Uhr

Konzert im Rahmen der Kulturwoche Wentorf

Martin-Luther-Kirche Wentorf

Werke von Franz Schubert, Johannes Brahms, Antonin Dvorak und Max Bruch

Am Ende eines wechselvollen Jahres schrieb Franz Schubert eine seiner populärsten Sonaten: Die 1824 entstandene Sonate für Arpeggione ist durchzogen von Licht und Schatten, tänzerischer Leichtigkeit und Melancholie. Während das zu Anfang des 19. Jahrhunderts in Wien beliebte 6-saitige Streichinstrument nach kurzer Zeit in der Versenkung verschwand, freuen sich bis heute Geiger, Klarinettisten, vor allem aber Bratscher und Cellisten über die Bereicherung ihres Repertoires durch dieses so reizvolle und abwechslungsreiche Werk.

Innerhalb eines einzigen Tages schuf Antonin Dvorak das bekannte Rondo in g-moll für Cello und Klavier - speziell für einen Cellisten, dessen virtuose Fähigkeiten er damit zur Geltung bringen wollte. Es ist Dvoraks erstes Werk für Cello als Soloinstrument und regte ihn zur Komposition seines Cellokonzerts in h-moll an. In seiner volksmusikalischen Klanglichkeit liefert es schon einen Vorgeschmack auf seine Symphonie „Aus der Neuen Welt“, die nur wenige Monate nach dem Rondo entstand.

Der Kölner Romantiker Max Bruch stieß 1880 bei seiner Suche nach volksmusikalischen und unverbrauchten Quellen für seine Musik auf die Gebetsgesänge der jüdischen Gemeinden im Rheinland. So entstand „Kol Nidrei“, ein Adagio „nach hebräischen Melodien“ für Cello und Orchester, bzw. Klavier. Der Titel und das Hauptthema stammen aus dem Gebet, das vor dem Abendgebet des jüdischen Versöhnungstages Jom Kippur gesungen wird. In der Öffentlichkeit entstand aufgrund dieses Werks der Eindruck, Bruch sei ein Jude. Trotz seiner großen Popularität durfte es deshalb zur Zeit des Nationalsozialismus nicht aufgeführt werden.

Martin von Hopffgarten, Violoncello

Karen Haardt, Klavier

Im Anschluss an das Konzert erwarten wir Sie zum gemeinsamen Ausklang bei einem Glas Wein.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten

 

 

Spanischer Abend - Gitarrenmusik und Flamencotanz - Samstag, 14. Juni 2025, 20.00 Uhr

Martin-Luther-Kirche

Flamenco

Das Trio Atemporal spielt Flamenco-Musik unter Einfluss von Jazz und Klassik und spannt einen Bogen von traditioneller Flamenco-Musik bis zu swingenden Rumbas. Die Tänzerin "La Silva" begeistert mit Tanzeinlagen und Kastagnetten-Spiel.

Holger Schoenwald, Fabian und Ascan Tünnermann, Gitarre

Eintritt 15€ (10€ für Schüler und Studenten)

 

 

Der Tag ist nicht mehr fern - Donnerstag, 12. Dezember 2024, 20.00 Uhr

Martin-Luther-Kirche

ChorNet

Advents- und Weihnachtslieder zum Zuhören und Mitsingen

Neben traditionellen Adventsliedern - zum Teil in ungewöhnlichem Gewand - gibt es wie immer auch einiges zum Zuhören und Kennenlernen: Am Vorabend des 13. Dezember hören wir von verschiedenen Bräuchen zum Tag der Heiligen Lucia, der nicht nur in Italien, Bayern und anderen katholischen Ländern begangen wird, sondern ebenso im evangelischen Schweden - und singen  in verschiedenen Sprachen ein mitreißendes Lied zu Ehren dieser Lichtbringerin. Die evangelische Kirche braucht keine Heiligen als Fürsprecher der Menschen vor Gott. Vor allem in der Weihnachtszeit aber spielt Maria auch bei uns eine Rolle: Als menschliche Mutter Gottes, die - wie wir - in der Geburt Jesu Christi die Barmherzigkeit Gottes erfährt. In dieser Zeit singen auch wir von Maria als einer dankbaren Schwangeren und liebenden Mutter, die ihr göttliches Kind wiegt. Wir hören und singen bekannte Wiegen- und Krippenlieder aus Deutschland (J. Brahms) und Dänemark (N.W. Gade) und weihnachtliche Volkslieder aus Schweden ("Jul, jul"), Italien und Chile, die wir gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern des ChorNets kennenlernen dürfen. Im Mittelpunkt des Abends aber steht mit dem "Angel's Carol" ein klangvolles Werk des britischen Komponisten John Rutter (*1945), der sich zurzeit größter Beliebtheit in der deutschen Chorszene erfreut.

Pastor Mirko Klein wird dieses Konzert mit Texten begleiten.

Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden.

 

 

"Die letzten Dinge", Oratorium von Louis Spohr - Sonntag, 24. November 2024, 18.00 Uhr

Nathan-Söderblom-Kirche Reinbek

Berliner Straße 4 / Täbyplatz

Das Oratorium "Die letzten Dinge" von Louis Spohr (1784-1859) ist ein relativ unbekanntes Werk. Es stammt aus der Zeit des Übergangs von der Spätklassik zur Frühromantik und wurde 1826 in Kassel mit großem Erfolg uraufgeführt. Weitere erfolgreiche Aufführungen, unter anderem in England, folgten. Nach Jahren der Vergessenheit wurde es Ende des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt. Seitdem steigt - auch nach einer viel gelobten Einspielung mit dem Stuttgarter Kammerchor und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen - die Aufführungsquote stetig. Nun ist das Werk auch in unserer Gemeinde angekommen: Neben der Kantorei und dem Vokalkreis Reinbek musiziert ein hervorragendes Solistenquartett unter der Leitung von Joachim Winkel, bestehend aus Johanna Winkel, der Solo-Sopranistin der erwähnten Aufnahme, der Altistin Anna-Lisa Gebhardt (Komische Oper Berlin), sowie den in Wentorf bekannten Hamburger Solisten Stephan Zelck (Tenor) und Andreas Pruys (Bass). Das Orchester besteht zum Teil aus Mitgliedern des ehemaligen "Jungen Kammerorchesters Minden", das 1968 von Joachim Winkel und seinem Bruder Rainer gegründet wurde.

Wegen der Renovierungsarbeiten im Zuge des Einbaus der neuen Orgel kann das Konzert nicht in der Martin-Luther-Kirche stattfinden. Freundlicherweise stellt uns die Kirchengemeinde Reinbek-West ihre Nathan-Söderblom-Kirche für die Aufführung zur Verfügung.

Karten zu 25/18€, ermäßigt 18/12€ gibt es im Kirchenbüro, Reinbeker Weg 27, bei den Buchhandlungen Erdmann und v. Gellhorn in Reinbek, sowie an der Abendkasse.