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Relief in der Martin Luther-Kirche in Wentorf

"Solange die Erde besteht" das Relief im Gemeindehaus Wandrelief in Betonguß Oktober 1992 - April 1994

Gemeinschaftsarbeit der katholischen und evangelischen Gemeinde Wentorf. Ursprünglich gedacht für die Kapelle der Bose-Bergmann Kaserne, in der die Katholiken Wentorfs 20 Jahre lang Gottesdienst feierten.

Gott bereut es, den Menschen gemacht zu haben. Mit einer verheerenden Flut will ER alles Lebendige vernichten (Genesis 6,7,8).

Tafel I:

Nur Noah, dessen Familie, und von jedem Tier ein Paar sollen in einer Arche gerettet werden. Auf einer letzten Insel steht noch eine ängstlich zusammengedrängte Schar, den sicheren Tod erwartend. Die Arche entschwindet ihren Blicken.

Tafel II:

 Gott macht seinen Fluch wahr: Die Flut ist mörderisch. Sogar die Häuser stürzen ein. Ein Mensch versucht verzweifelt, das Schiff zu erreichen. Auch er wird von den Wellen verschlungen.

Tafel III:

Der Bug der Arche wirkt unzerstörbar. Das Leben darin ist keine romantische Idylle: das Gedränge mit den Tieren, Lärm, Gestank, Ungewissheit und Ohnmacht machen es fast unerträglich. Auf Gottes Versprechen vertrauen, aber auch zweifeln und sich nicht rühren können - ist das Leben?

Tafel IV:

Alles scheint gut gegangen zu sein. Rückkehr ins Paradies? In der Mitte ein Baum mit Früchten und ein Menschenpaar. Doch der Schein trügt. Es ist nicht das Paradies! Aber doch ein Neubeginn. Der befreite Mensch tanzt, er freut sich seines Lebendigseins, der Weite, des festen Bodens, des Lichts. Erwacht aus der Ohnmacht kann er endlich selbst schöpferisch sein. Er greift nach der Frucht, nach der Frucht der Erkenntnis. Er will endlich sein Leben verstehen, seinen Gott erkennen. Er wird sein irdisches Leben, trotz aller Mühen und Schmerzen, nicht länger als Strafe empfinden, denn Gott hat seinen Fluch zurückgenommen. (Siehe das Spruchband unten)
Auch die Frau trägt Zukunft. Aufrechten Ganges verlässt sie freudig das alte Leben und geht voll guter Hoffnung einem neuen Leben entgegen.
Die beiden Menschen gehen nicht etwa getrennte Wege; sie haben nur verschiedene Aufgaben. Verbunden sind sie durch die gleiche Vision: sie glauben, von Gott angenommen zu sein, so wie sie sind. Sie erleben jetzt ein “gerechtfertigtes” Dasein. Sie sind sozusagen neutestamentliche Menschen geworden.

Tafel V:

Petrus verlässt die zweifelhafte Sicherheit seines Schiffes. Und er kann über’s Wasser gehen. Denn Gottes letztes Wort ist der Mensch gewordene Sohn, der ihm über’s Wasser entgegenkommt. In diesem Gegenüber erkennt der Mensch endlich seinen Gott. Im Vertrauen auf diesen göttlichen Menschensohn vermag er alles (Matthäus 14, 25).

Gisela Dresen, Rutgard Morcinkowski, Loki Specht, Reinhard Möller, Hilde Lamersdorf, Peter Lamersdorf, Ute Wilken, Friederike Werner (künstlerische Leitung)

Relief "Solange die Erde besteht" in der Martin Luther-Kirche in Wentorf

Relief
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